Reepschnur 6 mm (Tendon/Lanex) – die robuste Allround-Schnur für Berg, Camping & Boot
Du brauchst eine Schnur, die nicht ausleiert, gut zu knoten ist und richtig was abkann – egal ob am Fels, am Zeltplatz oder an Bord? Dann ist eine Reepschnur 6 mm in Kernmantel-Ausführung genau dein Werkzeug: kompakt, griffig, zuverlässig. Für Prusik, Standplatz-Organisation, Flaschenzug – oder ganz bodenständig fürs Abspannen, Sichern und Festzurren. Wichtig: Reepschnur ist Zubehör-/Hilfsseil, kein dynamisches Kletterseil.
Vorteile auf einen Blick
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Kernmantel (robust & abriebfest) – für harte Praxis gebaut
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6 mm Durchmesser – griffig, vielseitig, gute Balance aus Handling & Festigkeit
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Norm EN 564 – definierte Mindestbruchkräfte für Reepschnüre
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Tendon/Lanex 6 mm: ca. 10 kN Mindestbruchlast (je nach Ausführung)
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Geringes Gewicht – ca. 23,2 g/m (praktisch als Meterware)
Was ist eine Reepschnur – und wofür nutzt du 6 mm?
Reepschnur = Zubehörseil (Accessory Cord)
Reepschnüre sind Kernmantel-Schnüre (Core + Mantel), typischerweise 4–8 mm, gedacht für Kraftaufnahme, nicht für Energieaufnahme wie ein dynamisches Seil. Genau dafür regelt die EN 564 die Mindestanforderungen.
Typische Einsätze (Bergsport + Outdoor)
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Prusikschlinge / Aufstieg am Seil (je nach Seil-/Schnur-Kombi)
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Standplatzbau & Materialorganisation
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Trittschlinge (z. B. mit Steigklemme)
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Flaschenzug / Umlenkungen / Rollen befestigen
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Camping & Boot: Abspannen, Festzurren, Planen/Tarp, Leinen-Ersatz für Nebenaufgaben
So wählst du Reepschnur 6 mm richtig aus
1) Festigkeit realistisch einschätzen (EN 564)
In der EN 564 sind Mindestbruchkräfte nach Durchmesser festgelegt – bei 6 mm liegt der Mindestwert bei 7,2 kN.
Viele 6-mm-Reepschnüre liegen in der Praxis darüber (z. B. 10 kN bei Tendon/Lanex, je nach Variante).
2) Knoten? Ja – aber rechne mit Abzug
Knoten reduzieren die Bruchlast teils deutlich. Als grobe Praxisregel werden je nach Knoten/Material häufig ca. 20–50% genannt – im Worst Case kann’s auch mehr sein.
Werkstatt-Tipp: Wenn’s sicher halten muss: sauber knoten, ordentlich anziehen, passende Knoten wählen – und nicht „auf Kante“ dimensionieren.
3) Für Prusik & Co.: Durchmesser-Kombi beachten
Beim Prusik spielt das Verhältnis zwischen Hauptseil und Reepschnur eine Rolle: zu dick greift schlecht, zu dünn kann unpraktisch/zu „bissig“ werden. 6 mm ist oft ein guter Allrounder für viele Setups (abhängig vom Hauptseil).
Anwendung in der Praxis
Schritt-für-Schritt: Prusikschlinge aus 6 mm Reepschnur
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Länge passend schneiden (je nach Einsatz).
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Enden z. B. mit Doppelfischerknoten zur geschlossenen Schlinge verbinden.
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Prusik am Hauptseil mit ausreichenden Wicklungen legen, Funktion testen (greift / lässt sich schieben).
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Vor echtem Einsatz: Belasten & kontrollieren (Sitz, Wicklungen, Mantelzustand).
Wichtig: Für sicherheitsrelevante Anwendungen gilt: Normen/Herstellerangaben einhalten und nur einsetzen, wofür das Material gedacht ist. Reepschnur ist Zubehör – kein Kletterseil.
Technische Daten & Lieferumfang
Technische Daten (Beispiel Tendon/Lanex 6 mm)
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Durchmesser: 6 mm
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Festigkeit: ca. 10 kN (Mindestbruchlast, je nach Ausführung)
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Metergewicht: ca. 23,2 g/m
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Normen: CE / EN 564, teils zusätzlich UIAA je nach Produktvariante
Lieferumfang
FAQ
Häufige Fragen zur Reepschnur 6 mm
Ist Reepschnur 6 mm fürs Klettern “zugelassen”?
Sie ist als Accessory Cord nach EN 564 für Hilfs-/Zweckanwendungen definiert – kein dynamisches Kletterseil.
Wie viel hält eine 6 mm Reepschnur?
Nach EN 564 liegt die Mindestbruchkraft bei 7,2 kN; viele Produkte liegen darüber (z. B. ca. 10 kN je nach Ausführung).
Warum sinkt die Haltekraft mit Knoten?
Weil der Knoten das Material stark biegt/quetscht – je nach Knoten/Material kann das grob 20–50% kosten (manchmal mehr).
Wofür nutzt man 6 mm am häufigsten?
Prusikschlingen, Standplatz-Organisation, Trittschlinge/Steigklemme, Flaschenzug – plus Outdoor/Boot fürs Abspannen und Sichern.
Kann ich 6 mm als “Zurrleine” im Alltag nutzen?
Ja, für viele Anwendungen ist 6 mm super: griffig, gut zu knoten, robust. Für sicherheitskritische Lasten gilt trotzdem: Reserven einplanen und Zustand prüfen.
PA, Aramid oder Dyneema – was ist “besser”?
PA (Nylon) ist der Allrounder (Handling/Knoten), Aramid/HMPE haben spezielle Stärken (z. B. hohe Festigkeit, teils geringere Knoteneffizienz je nach Faser). Für die meisten Praxisfälle ist PA-Kernmantel die unkomplizierte Wahl.
Wie erkenne ich, dass die Schnur getauscht werden muss?
Wenn Mantel beschädigt ist, harte Stellen/Knicke da sind, sie stark verschlissen oder chemisch belastet wurde: raus damit. Bei sicherheitsrelevanter Nutzung lieber einmal zu früh wechseln.